Fussballweihnachtsfeier 2006

Ja es war mal wieder so weit. Die Fussballwinterpause hat begonnen und man stimmte sich mit der alljährlichen Weihnachtsfeier darauf ein. Anwesend waren die üblichen Verdächtigen. Schnell war klar es sollte ein lustiger Abend werden. Einiges wird laut Aussagen demnächst auf gewissen Seiten wie Myvideo zu finden sein. So der Ablauf war wie immer der Gleiche. Angekommen, gegessen, der Rede vom "Führer" gelauscht. Das Ende der Rede wurde von einem : "So jetzt hol mal einer die harten Sachen" der Frauen begleitet. Nach ein paar Glässchen Tussischnaps, Marios Todeszaubertrank und etliche Cola-Bier später, war die Party im vollen Gange. Der Trainer kochte mit Holger und Tobi sein eigenes Süppchen (ja es sei noch mal hervorgehoben das es sich hier bei um DEN Tobi handelt, der eigentlich eher wenig von Haushaltsdingen hält). Seine Mutter hätte beim Anblick ihres Karotten schälendem Sohn bestimmt geweint vor Rührung.Naja, die waren also schon mal beschäftigt. Die Overdressed People versuchten unterdessen jemand zum tanzen zu bringen, indem sie jegliche Hemmungen über den verlust ihres Körpers- und Taktgefühls fallen liessen. Ich führte grade ein Gespräch mit Sasche über Gott, die Welt und Gemüsehändler , als ein Rekordversuch unternommen wurde. Man könnte es mit einer Schlange vergleichen die sich den Kiefer ausrenkt und in 11 sec. eine Maus verschlingt. So jedenfalls sah es aus als Flummi den Bierkrug leerte. Begleitet wurde dieser Rekord versuch vom Gemüsehändler mit den Worten: "Scheisse, jetz säuft der mei Bier." Zu diesem besagten Gemüsehändler komme ich später noch einmal zurück. Man begann zu singen , zu tanzen und sich den Schädel zu spalten. Ich glaub es war versuchter Selbstmord das unser 2 Meter -Mann auf die Idee kam direkt und der Brettkante des 2,05 Meter hoch hängenden Brettes zu springen. Der Sprung folgte ein dumpfes Geräusch und ein: Ohhuhhahhei, gefolgt von der aufkommenden, allseits beliebten Schadenfreude im Raum. Nachdem der Wodka sich dem Ende neigte, entwickelten gewisse Menschen eine enorme Kreativität, was das trinken von Tequila anging. So wurden die fehlenden Zitronen kurzerhand durch O-Saft ersetzt. Großen Anklang fand jedoch die Aktion Myvideo. Besonders der Gemüsehändler musste sich immer in den Mittelpunkt drängen um seine Luftgitarre mit schlechter Gesangsimmitation zum Besten zu geben. Aber irgendwann ging selbst seiner Luftgitarre die Luft aus und er fiel in den 100 jährigen Schlaf. Um schlimmeres zu verhindern, nahm sich Flummi ihn an. Er mutierte sozusagen von der Schlange zum Altenpfleger. Wollte ihm zum Schlafen die Brille abnehmen und ihn vorm schlafen gehen noch mal schnell waschen und aufs Töpfchen setzen. Umgesetzt wurde es so: Brille abnehmen erfolglos, weil schlafende Person darauf mit unkontrollierten Zuckungen reagiert, zum waschen wurde ein bisschen wasser in den Nacken gegossen und beim Töpfchen gehen war ich glücklicher Weise nicht dabei. Nach dem Torbibär und ich noch ein wenig unsere Handyrechnungen in die höhe geschraubt hatten, setzte auch bei mir die Müdigkeit ein. Heim ja das wär schön nur wie, gut Beine und Füße waren da aber die schliefen schon längst. Zum Glück war Angela mit ihrer kleinen Rakete da. Zu hause abgesetzt wollte ich vor allem eins:Ins Bett und warten...Dann geschah folgendes:

Es klingelte:
Mein Gedanke: Toll Trottel findet den Schlüssel wieder nicht.

Ich schleifte zu Haustür machte die Tür auf und was ich sah, hätte selbst Florian Silbereisen sein dummes Grinsen aus dem Gesicht geschlagen. Vor mir stand , naja eher schwankte DER GEMÜSEHÄNDLER ( ja man könnte es durchaus als Horrofilm verkaufen).

Ich: Ähm was willst du?
ES: Isch, is , isch mein Schschlüschel hier?
Ich: Warum sollte dein Schlüssel hier sein, wie soll dir hierherkommen?
ES: Mein Schschlüschel is wegsch!
Ich: Ja keine ahnung wie biste denn heimgekommen? Zusammen mit dem Ronny?
ES: Äh. Ähm;Äh mhmm jooa
Ich: Ja dann klingel mal neben an, oberste Klingel, da wohnt der doch und frag den mal?
ES: WO?
Ich: Hier direkt neben an, oberste Klingel, ich kann dir nicht helfen.
ES: mhmmm wer wohnt´n da?
Ich: Der Ronny! Bist du mit ihm nach Hause?
ES: Isch, isch weiß nisch
Ich: Naja, geh einfach mal hin ich kann dir echt nicht helfen!

Er schwankte die Treppe herab das ich nur noch gebetet hab: brech nicht, fall nicht, schlaf nicht ein beim gehen und mach dich doch bitte unsichtbar.
Ich war so froh als 10 Minuten die Haustür aufgeschlossen wurde. Danke nochmal, war noch nie so froh dich zu sehen. Und wie gesagt, für solchen Nächte lieb ich dich und besonders für die gestrige.

Ja, das war die Weihnachtsfeier, ich glaub es war für jeden was dabei wie immer lustig, unterhaltsam mit einer gewissen Dosis an Stressigkeit und einer gesunden Dosis Alkohol. War wie immer schön, mit gewissen Leuten zu reden. Ich weiß dich zu schätzen, wirklich. Danke fürlall das Zuhören, aufmuntern und die ehrliche Art die du mir entgegen bringst.

So, werd mich noch ein bisschen vom Schock erholen.

9.12.06 12:08

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lea (11.12.06 12:39)
Selten so gelacht wie heute in der Pause und jetzt beim Lesen

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